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30.07.10 00:00 Alter: 39 days

Ohne Sorgen in die Zukunft

Die Versicherungswirtschaft bietet zahlreiche Varianten an, wie man den späteren Unterhalt absichern kann – sei es der eigene und derjenige von Angehörigen.


(verpd) Zahlreiche Lebensrisiken können zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Doch dagegen gibt es verschiedene Versicherungsformen, wie beispielsweise Policen für den Fall der eigenen Berufsunfähigkeit beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit, Kapital-Lebensversicherungen, Pflegerenten (Pflegeversicherung), Rentenversicherungen und Risikolebens-Versicherungen.

Für ein sorgenfreies Leben ist der Erhalt des Einkommens die wichtigste Grundlage. Wenn dieses durch Krankheit, Tod oder Ruhestand wegfällt, gilt es die Existenz anderweitig zu sichern. Das sollte möglichst so geschehen, dass man nicht auf „Hartz IV“ oder Sozialhilfe angewiesen ist, sondern ein angemessener Lebensstandard möglich bleibt.

In vielen Fällen besteht Anspruch auf Leistungen der Sozialversicherung oder vergleichbarer Versorgungssysteme. Dabei handelt es sich meist um eine Basisabsicherung. Um diese auf das gewünschte Niveau anzuheben, sind in der Regel ergänzende private Versicherungen notwendig.

Je nach Vertragsgestaltung können dabei der Tod des Versicherten, seine Invalidität beziehungsweise Pflegebedürftigkeit abgesichert, eine lebenslange Rente gezahlt sowie Kapital angespart werden. Diese Leistungen können einzeln oder kombiniert in Anspruch genommen werden.

Klassiker: Die Kapitalloebens-Versicherung

Die klassische Form der Lebensversicherung ist die Kapitallebens-Versicherung. Sie vereint Todesfallabsicherung und Altersvorsorge.

Das bedeutet: Wenn der Versicherte vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit stirbt, erhalten (beispielsweise) seine Angehörigen eine Geldsumme. Wer die Versicherungssumme im Todesfall erhält, kann durch das sogenannte Bezugsrecht im Vertrag genau festgelegt werden.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet…

Vor dem Abschluss einer Kapitallebens-Versicherung oder einer aufgeschobenen Rente sollte unbedingt geprüft werden, welche Anlageform für die eigenen Bedürfnisse am besten geeignet ist.

Zur Wahl stehen klassische Policen mit garantierter Mindestverzinsung des Sparanteils oder Fondspolicen. Letztere bieten dem Kunden eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Kapitalanlage mitzugestalten und somit die Chance auf eine bessere Rendite zu nutzen.

Für die Altersversorgung stehen schließlich verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung:

  • die private klassische oder fondsgebundene Lebensversicherung mit reduzierter Steuerpflicht der Erträge,
  • die private Rentenversicherungs-Police mit reduzierter Steuerpflicht der Rente,
  • die Riester-Rente mit direkten Zuschüssen und Steuerermäßigung während der Sparphase,
  • die Rürup-Rente mit Steuerermäßigung während der Sparphase,
  • die betriebliche Altersversorgung mit unterschiedlichen Vergünstigungen.

Welche der genannten Vertragsformen am besten passt, hängt von der persönlichen und steuerlichen Situation im Einzelfall ab. Diese lässt man sich am besten von einem Versicherungsfachmann ausrechnen, der über die dafür notwendigen Computerprogramme verfügt.


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