Wurden vor fünf Jahren noch 60 Prozent aller getesteten Sitze „mäßig“ oder „schlecht“ bewertet, waren es in diesem Jahr nur noch 28 Prozent. Das geht aus einer Auswertung von 211 Sitzen des Modelljahres 2010 für den deutschen Markt hervor, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) jetzt veröffentlicht hat. Gute Sitz-Kopfstützenkombinationen sind wichtig, um bei Auffahrunfällen zumindest die leichten Verletzungen der Halswirbelsäule (HWS) abzuschwächen oder ganz zu vermeiden. Trotz der positiven Entwicklung hinken vor allem Kleinwagen und Minivans der Entwicklung hinterher. Von ihnen hat immerhin noch jeder Zweite mäßige oder schlechte Kopfstützen.